Ein Schopftintling

Schopftintling.

Schopftintling.

Was wäre man in heutiger Zeit ohne sein Netzwerk auf Facebook.
Ganz ohne jegliche Bitte, Anleitung oder Anspruch hatte ich das nebenstehende Foto einfach in meinem Facebookprofil gepostet. Von Pilzen weiß ich wenig. Es sind keine Pflanzen, aber auch keine Lebewesen. Sie sind irgendwo in der Mitte. Sie vermehren sich durch Sporen, wachsen gerne dort, wo es feucht und warm ist. Manche kann man sogar essen. Und einige heilen Krankheiten.
Ganz abgesehen davon gibt es auch Pilze, die einfach toll aussehen.
Den Namen hätte ich nicht gewußt. Innerhalb weniger Minuten stand der Name des Pilzes auf dem Foto fest. Danke! Man kann ihn essen, wenn er jung genug ist und es entspann sich eine nette Unterhaltung daraus. Ganz unbeabsichtigt und vielleicht haben einige sogar Freude daran gehabt.
Auch das ist eine Wirklichkeit der sozialen Netze im Internet.

Achja: Wer nichts von Pilzen versteht, so wie ich, sollte sich immer Rat von Fachleuten holen, bevor man gesammelte Pilze verzehrt. Ich lasse grundsätzlich die Finger davon und beschränke mich auf Champignons aus der Dose und ggf. mal Pfifferlinge vom Markt.

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3 Responses to Ein Schopftintling

  1. quer sagt:

    Für den, der von Pilzen nix versteht, gibt es zum Troste eine Faustregel, welche vor tödlichen Folgen bewahrt:

    Schwamm (Röhren)-Pilze verderben höchstens das Essen, oder verursachen leichte Erkrankung. Lamellen-Pilze können absolut tödlich sein.

    Der abgebildete Tintling muß jung und im Kopf noch geschlossen sein. Er ist leicht schuppig und schmeckt in Butter gedünstet nach Spargel.

    • juergen sagt:

      Yepp, früher, als ich noch im Sauerland lebte, habe ich nur Röhrenpilze gesammelt. Einzige Ausnahmen waren dunkle Hallimasch und eher selten Wiesenchampignons auf der (Kuh)Wiese.

      Ein gutes Erkennungsmerkmal bei den Röhrenpilzen: Schneidet man den Pilz an und die Schnittstelle verfärbt sich augenblicklich dunkel, sollte man ihn wegwerfen.

      Bei den Röhrenpilzen habe ich einmal im Leben einen Satansröhrling gesehen und ein paarmal einen Hexenröhrling. Einen Gallenröhrling oder Ochsenröhrling ist mir nie untergekommen.

      • quer sagt:

        Stimmt nicht ganz: Der Hexenröhrling verfärbt sich augenblicklich blau. Steht aber dem Steinpilz in nichts nach.

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