Abtreibung ist das gleiche wie Kindermord

Diese Gleichsetzung kommt nicht etwa von einem wildwütigen radikalen Lebensrechtler.

Es ist eine Gleichsetzung aus einer Ecke, die man gar nicht erwarten sollte.

  • Alberto Giubilini und Francesca Minerva behaupten, Babys seien noch keine „wirklichen Personen“, sondern nur „mögliche Personen“ daher sollen Mütter und Väter künftig das Recht haben, sie auch wenige Tage nach der Geburt noch töten zu dürfen.
  • Alberto Giubilini und Francesca Minerva fordern, daß Eltern, die sich von ihren Kindern überfordert fühlen, diese künsftig wenn es „wirtschaftliche, soziale oder psychologische Umstände“ nötig machen, straffrei töten dürfen.

Dazu muß man festetellen: Alberto Giubilini und Francesca Minerva sind offensichtlich selber noch keine „wirklichen Personen“, sondern nur „mögliche Personen“, da ihnen nach wie vor eine ganze Reihe ethischer Grundlagen fehlt, darunter auch die Einsicht fehlt, daß ein Mensch vom Augenblick der Zeugung an ein Mensch ist. Derartige Wissenschaftler stellen für unsere Gesellschaft eine wirtschaftliche, soziale und psychologische Überforderung dar.

Da wir als Christen aber jeden Menschen als Abbild Gottes sehen, ist es uns nicht möglich, die Tötung dieser  beiden Scheusale in Menschengestalt zu fordern.
Es gibt Momente, da möchte man das anders … Aber das haben wir nicht zu bestimmen.

Und dennoch muß man ihnen fast dankbar sein, denn sie stellen fest, daß es zwischen vorgeburtlicher Kindstötung (Abtreibung) und nachgeburtlicher (Kindsmord) keinen Unterschied gibt.
Das ist in der Tat so.
Und gibt es etwa wirklich Menschen, die Kindsmord befürworten?

Die zugehörige Meldung findet sich auf FOCUS online.

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2 Responses to Abtreibung ist das gleiche wie Kindermord

  1. juergen sagt:

    Die Thesen der beiden sind ja nicht neu. Der focus-Artikel auch nicht. Ich bin geneigt dem Autor des damaligen Artikels im Ärzteblatt zuzustimmen, der schreibt:
    »Der Aufschrei, der ihren Thesen folgte, ließ nicht lange auf sich warten. Doch der Skandal löst vor allem eines aus: Langeweile.«

    Ähnliche Thesen haben auch Leute wie Singer vor Jahrzehnten schon vertreten. Ich denke, man muß sogar 250 Jahre zurückgehen, um einen Urheber dieser Ideen zu finden: David Hume.
    Er war vielleicht nicht der erste Philosoph, der das Personsein vom Menschsein trennte und als verschieden ansah, doch er war wohl der einflußreichste. Bis Hume war klar, daß jeder Mensch Person ist; daß beide Begriffe synonym gebraucht werden können. Das hat sich seit Hume in manchen Denkrichtungen geändert.

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